Sonntag, 26. August 2012

[Rezension] Au revoir , bis nach dem Krieg - Gudrun Pausewang



Autorin: Gudrun Pausewang
Genre: YA, 2. Weltkrieg
Ausführung: Hardcover, 224 Seiten
Erscheinungsjahr: 2012
Reihe: -
Preis: 14,95€
ISBN: 978-3836954440
Verlag: Gerstenberg Verlag







Inhalt: Hanni liebt Philippe und Philippe liebt Hanni. Aber niemand darf davon erfahren, denn es herrscht Krieg und Philippe ist ein französischer Kriegsgefangener, der auf dem Anwesen von Hannis Familie arbeitet. Wenn die Liebe zwischen Hanni und dem jungen Studenten aus Paris bekannt würde, könnte das schlimme Folgen haben - nicht nur für die beiden. Jegliche »Fraternisierung« mit den Gefangenen ist untersagt und Liebesbeziehungen zwischen Franzosen und deutschen Frauen werden streng bestraft. Schließlich wäre das Verrat an den deutschen Männern, die an der Front ihr Leben für Volk und Vaterland einsetzen.

Hanni und Philippe müssen sich trennen, zumindest vorläufig. Aber sie werden einander wiedersehen, wenn der Krieg zu Ende ist - bestimmt! via

Rezension: Ein kleines Dorf während des zweiten Weltkriegs in Deutschland. Hanni, 15 Jahre, ist alleine mit ihrem kleinen Bruder, Mutter und Oma - Vater und größerer Bruder sind in den Krieg gezogen. Um den Frauen bei der Arbeit zu helfen auf dem großen Hof zu helfen, werden französische Kriegsgefangene tagsüber zur Unterstützung zu den vaterlosen Familien geschickt. Auf diese Weise begegnet Hanni Phillippe, der ihrer Familie als Hilfsarbeiter zugeteilt wird, das erste Mal.

Während sich verbotener Weise eine zarte Liebe zwischen Hanni und Philiippe entwickelt, schreitet der Krieg immer weiter voran. Und es wird immer gefährlicher für die beiden. Während viele Bücher die in der Zeit des zweiten Weltkriegs spielen, die Judenverfolgung thematisieren, legt Gudrun Pausewang den Fokus in ihrem Buch auf die Veränderungen der Familie, die der Krieg unmittelbar mit sich bringt. Zuerst verlassen die Väter ihre Familien, dann die Söhne, Familienbetrieben müssen geschlossen werden - Kinder verlieren ihre Väter und Mütter ihre Söhne und Ehemänner, niemand kann sich sicher sein, ob er jemals wieder lebend nach Hause kommt.

So gut mir die neue Perspektive auf das Famillienleben auf dem Land gefallen hat und so facettenreich die verschiedenen Charaktere und Positionen zum Krieg beschrieben wurde, konnte ich trotzdem keine richtige Verbindung zu Hanni und ihrer Familie aufbauen. Alles wirkte ein wenig distanziert auf mich, was unter anderem auch am mehr beschreibenden und weniger emotionalen Schreibstil der Autorin gelegen haben könnte.

Fazit: Au revoir, bis nach dem Krieg verschafft uns einen Einblick in das Leben der Familien, die während des zweiten Weltkriegs auf dem Land lebten, sowie über das Zusammenleben mit Kriegsgefangenen. Es zeigt  wie nah der große Jubel und die große Angst vor dem Krieg zusammenlangen. Leider blieben die Protagonisten an vielen Stellen etwas zu farblos und eindimensional. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und empfehle es jedem, der mehr über die Seiten des zweiten Weltkrieges erfahren möchte, die in Büchern noch nicht all zu häufig besprochen wurden.


Donnerstag, 23. August 2012

[Neu im Regal] Liebe, Krankheit und Schicksal, vielleicht für irgendwann

Obwohl ich diesen Monat eigentlich gar keine Zeit zum Bücher kaufen habe/hatte, sind vier neue Bücher bei mir eingezogen. Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green ist als erstes bei mir ins Haus geflattert. Eigentlich lag das Buch schon in Englisch auf meinen SUB, da ich es aber knapp ein halbes Jahr nicht angerührt habe, habe ich es an meine Schwester weitergeben und mich über mein Exemplar für die dazugehörige Lovelybooks-Leserunde sehr gefreut. Ich habe es bereits gelesen und kann dieses außergewöhnliche Buch nur jedem ans Herz legen. Delirium von Lauren Oliver kam einen Tag später an, es ist das Buch, das ich mir bei der Idealo-Sommerchallenge gewünscht hatte.  Für Grischa - Goldene Flammen von Leigh Bardugo bin ich von bittersweet.de vom Carlsen Verlag für ein ist Rezensionsexemplar ausgelost wurden und Wir beide, igendwann von Jay Asher, Carolyn Mackler habe ich bei einem Facebookgewinnspiel gewinnen können. Mein Regal freut sich also über schönes, neues Lesefutter. 





Sonntag, 19. August 2012

Wochenrückblick #33

Die zweite Arbeitswoche inklusive Wochenende ist schon wieder fast vorbei. Da ich innerhalb der Woche fast jeden Tag nicht vor 20 Uhr zu Hause gewesen bin, habe ich das Wochenende faul in meinem Dörfchen verbracht. Da ich die momentan Hitze nicht besonders mag, habe ich den größten Teil des Tages mit Lesen, Aufräumen und Entspannen verbracht. Ich habe mich über zwei Buchgewinne gefreut, mich tierisch über die vielen stechenden Tierchen in meinem Schlafzimmer geärgert, endlich die tolle Bettwäsche von Tchibo bestellt, bin bei Hitze im Stau gestanden, habe neue nette Leute kennengelernt und viele Andere nach den Ferien wiedergesehen und dann habe ich auch endlich begonnen mich an meine Arbeitszeiten zu gewöhnen - jeden Tag erst um acht Uhr aufstehen zu müssen kann auch etwas Gutes sein.

Da ich diese Woche immer erst spät zu Hause war, gab es dementsprechend auch wenig zu sehen. Allerdings habe ich es heute geschafft, die erste Staffel Hawaii Five-0 zu beenden und dann direkt mit der zweiten Staffel weitergemacht ... das gewisse Etwas hat sich zum Ende der Staffeln dann nämlich auch noch  blicken lassen.
Natürlich habe ich diese Woche auch keine Folgen meiner liebsten Webserien verpasst und dann gestern Abend aus einer Laune heraus noch die Teen Choice Awards 2012 auf Youtube angesehen. Ich hatte schon öfter von ihnen, aber wirklich gewusst, wie viele Preise sie dort vergeben (es sind sehr, sehr viele), habe ich nicht. Und dann habe ich diese Woche  noch die Vlogbrothers in meine Aboliste aufgenommen. (Ich bin wohl ein klein wenig im John Green Fieber, seinen Bruder Hank mag ich aber auch sehr gerne.)

In meiner Mittagspause wird weiter fleißig gelesen und so konnte ich am Mittwoch unter Tränen dann Das Schicksal ist ein mieser Verräter beenden. So oft und lange geweint habe ich noch bei keinem Buch und das Buch hat dann direkt einen Platz in meiner ewigen Lieblingsbuchliste bekommen. Ebenfalls am Mittwoch wurde ich von einem Buch überrascht. Grischa von Leigh Bardugo kam völlig unerwartet ins Haus geflattert und wurde dann am Donnerstag direkt mit zur Arbeit genommen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen es am Wochenende zu beenden, daraus wurde leider nichts und so nehme ich es mit in die neue Woche. 
Obwohl ich mir zwei tolle Hörbücher aus der Bücherei ausgeliehen habe, habe ich bestimmt seit gut einem Monat kein Hörbuch mehr gehört. Stattdessen liebe ich es morgens während der Fahrt zur Arbeit die Musik im Radio laut mitzusingen. Besonders angetan hat es mir diese Woche dabei Carly Rae Jepsen. Besonders gerne mag ich neben Call me maybe den Song Good Time, den sie zusammen mit Owl City singt. Gute Laune ist dabei vorprogrammiert.

Montag, 13. August 2012

Wochenrückblick #32

Die vergangen Woche war meine erste Arbeitswoche, dementsprechend konnte ich diese Woche viele neue Eindrücke sammeln. Ich habe zuerst meine neuen Kolleginnen kennengelernt und am Mittwoch dann die Kinder aus meiner Gruppe. Zwischendrin habe ich eine Windbeutel-Kirsch-Torte gebacken, den Geburtstag von meinem Vater gefeiert, fast den gesamte Samstag in einer Sitzung verbracht, meine Familie um mich gehabt, gegrillt und immer wieder verblüfft festgestellt, wie schnell nun doch alles gegangen ist.
Der Sonntagnachmittag war dann mein Highlight der Woche, da habe ich nämlich Karten für die Lesung der Deutschland Lesereise von John Green in Hamburg gebucht. Das wird meine erste Lesung sein, auf die  ich mich jetzt schon unheimlich freue und gespannt bin. Eine Freundin, die John Green noch nicht kennt, Bücher aber genauso liebt wie ich, konnte ich überreden mitzukommen, am 12. September ist es soweit.
Der Blog und die ausstehenden Rezensionen sind diese Woche leider etwas zu kurz gekommen, da ich mich erst einmal an die neue Wochenstruktur gewöhnen muss, ich denke aber, dass ich euch die Rezension zu Vollendet für diese Woche auf jeden Fall versprechen kann.

Auch diese Woche habe ich neben Olympia kaum etwas gesehen. Einen Film gab es sogar schon mehrere Wochen nicht mehr. Dafür konnte ich Freitagabend zwei Folgen Hawaii Five-O am Stück genießen. Und für mehr als das Verfolgen der wöchentlichen Folgen von The Lizzie Bennett Diaries und Dating Rules From My Future Self hatte ich auch keine Zeit. 

Die Wochen ging  Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry weiter, allerdings nur wenige Seiten, da ich zu Beginn der Woche nur wenig Zeit zum Lesen hatte und am Mittwoch dann Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green ankam, das ich unbedingt direkt beginnen musste.  Leider bin ich über die ersten 100 Seiten noch nicht hinausgekommen. Allerdings ist es dann doch mehr geworden, als ich letzte Woche gedacht hatte, ich hatte angenommen, dass ich diese Woche gar kein Buch zur Hand nehme, aber meine Mittagspause eignet sich ziemlich gut zum Lesen. 

Sonntag, 12. August 2012

Ich lese ...


Kurzbeschreibung: „Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.
Am Mittwoch ist das Buch bei mir angekommen und am Mittwoch musste ich es dann auch direkt in die Hand nehmen. Leider hatte ich dann bisher doch viel zu wenig Zeit zum Lesen und habe die ersten 100 Seiten noch nicht überschreiten können. Was ich aber schon sagen kann ist, dass Hazel und Gus einfach wundervolle Charaktere sind  und ich mich schon sehr auf die nächsten Lesestunden mit ihnen freue, auch wenn es zur Zeit wohl nur in meiner Mittagspause ist.