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Mittwoch, 2. September 2009

Life can be so beautiful

Eigentlich wollte ich mich schon viel früher wieder melden. Aber in den letzten Tagen musste ich mich erst einmal ordnen, um mit dieser seit Montag neuen Situation umgehen zu können. Am Montag habe ich nämlich meine Ausbildung zur Erzieherin begonnen. Momentan ist alles noch sehr neu und unwirklich. Auch der Umgang zwischen Lehrer und Schülern ist mir neu: Mein Klassenlehrer ist S. und mein Co-Klassenlehrer heißt A. - sie wollen das wir sie dutzen. In meiner Klasse sind mehrere Personen über 30 Jahre alt, schon irgendwie komisch, aber in dieser Berufsgruppe nicht unbedingt ungewöhnlich. Nur ein Mann, K. 44 Jahre alt, will Streetworker werden, nervt mich tierisch. Irgendwie scheint er sich vorgenommen zu haben, jeden einzelnen Mitschüler seiner Klasse zu analysieren. Aber ansonsten geht es mir sehr gut; ich habe jetzt mein eigenes Auto mit dem ich zur Schule fahre und bis auf das Parkplatzproblem ist das auch super. Leider gibt es rund um die Schule viel zu wenig Parkplätze, sodass ich in Wohngebiet 5 Minuten entfernt parken muss, aber das ist nicht weiter schlimm. Ich bin eigentlich einfach nur froh, dass ich endlich dort angekommen bin wo ich sein will!



In den nächsten Tagen wird es sicherlich auch wieder die eine oder andere Buch-Rezension geben, denn im Urlaub konnte ich wirklich sehr viel lesen und es waren auch ein paar ganz tolle Bücher dabei, die ich euch gerne noch vorstellen möchte.

Dienstag, 26. Mai 2009

SuB-Zuwachs




Nick Hornby
All you can read
Original Titel: The Polysyllabic Spree
aus dem Englischen von  Clara Drechsler und Harald Hellmann
ISBN: 978-3462037807 . 150 Seiten 


Kurzbeschreibung: Man muss sich den Leser als glücklichen Menschen vorstellen »Was stellt für jemanden, der berufstätig ist, Kinder hat und auch noch fernsieht, ein ... ähem ... normales Lesepensum dar?« Fragt Nick Hornby: Autor, Vater und an weitaus mehr interessiert als dem täglichen Fernsehprogramm. Machen wir uns nichts vor: Das Buch buhlt um unsere Aufmerksamkeit und hat dabei starke Gegner. Wir müssen uns immer häufiger zwischen Playstation, CD-Player, Kino, Fußballstadion und Literatur entscheiden. Müssen unsere Körper fit halten. Und die Menschen, mit denen wir unser Leben teilen, wollen unterhalten, umsorgt und ernährt sein. Sorgen, die auch ein Autor kennt, wenn er, wie Nick Hornby, mitten im Leben steht. Er hat keine Zeit, sich vorschreiben zu lassen, was er lesen muss, denn jedes Muss verleitet zum Griff nach der Fernbedienung. Stattdessen schreibt er mitreißend über Literatur, die sein Leben bereichert und verändert hat, und über den Spaß, den Lesen machen kann. Und plötzlich wissen wir, was wir sofort lesen und was wir lieber lassen wollen - und welches Glück es bedeutet, zu lesen, worauf man Lust hat.

Für den Lesommer in meinem kleinen Buchclubforum, der am 01. Juni startet.  ;-)