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Montag, 4. Januar 2010

Ich höre gerade

Verblendung - Stieg Larsson
gelesen von Dietmar Bär



Kurzbeschreibung: Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt. An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen. Ausgezeichnet mit dem skandinavischen Krimipreis.

Ich mag zwar keine Krimis lesen lesen, aber hören tue ich sie eigentlich ganz gerne. Verblendung habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen, auf Empfehlung von meiner Schwester und meiner Mutter. Jetzt höre ich es täglich während der Autofahrt zur Berufsschule.

Mittwoch, 2. September 2009

Life can be so beautiful

Eigentlich wollte ich mich schon viel früher wieder melden. Aber in den letzten Tagen musste ich mich erst einmal ordnen, um mit dieser seit Montag neuen Situation umgehen zu können. Am Montag habe ich nämlich meine Ausbildung zur Erzieherin begonnen. Momentan ist alles noch sehr neu und unwirklich. Auch der Umgang zwischen Lehrer und Schülern ist mir neu: Mein Klassenlehrer ist S. und mein Co-Klassenlehrer heißt A. - sie wollen das wir sie dutzen. In meiner Klasse sind mehrere Personen über 30 Jahre alt, schon irgendwie komisch, aber in dieser Berufsgruppe nicht unbedingt ungewöhnlich. Nur ein Mann, K. 44 Jahre alt, will Streetworker werden, nervt mich tierisch. Irgendwie scheint er sich vorgenommen zu haben, jeden einzelnen Mitschüler seiner Klasse zu analysieren. Aber ansonsten geht es mir sehr gut; ich habe jetzt mein eigenes Auto mit dem ich zur Schule fahre und bis auf das Parkplatzproblem ist das auch super. Leider gibt es rund um die Schule viel zu wenig Parkplätze, sodass ich in Wohngebiet 5 Minuten entfernt parken muss, aber das ist nicht weiter schlimm. Ich bin eigentlich einfach nur froh, dass ich endlich dort angekommen bin wo ich sein will!



In den nächsten Tagen wird es sicherlich auch wieder die eine oder andere Buch-Rezension geben, denn im Urlaub konnte ich wirklich sehr viel lesen und es waren auch ein paar ganz tolle Bücher dabei, die ich euch gerne noch vorstellen möchte.

Donnerstag, 11. Juni 2009

12. Juni 2009

Ich bin die ganze letzte Woche schon total gestresst. Morgen ist mein letzter richtiger Schultag, an dem wir dann auch unsere Abiergebnisse erhalten. Das war eine ganz schöne Warterei meine 1. Abiklausur in Mathe, habe ich schon am 20. Februar geschrieben. Einen Monat später dann die letzte, Englisch. Zentralabitur seid dank. Wir mussten dann fast vier Monate warten ... bis morgen. Um mich herum schieben die meisten die totale Panik und da ich ein Mensch bin, der erst versucht sich komplett aus  der Affäre zu ziehen und dann noch mitgerissen wird, bin ich von Tag zu Tag nervöser geworden. Eigentlich müsste ich es geschafft haben. Eigentlich bräuchte ich deswegen keine Angst haben. Eigentlich müsste ich damit durch sein, aber eben nur eigentlich. Vielleicht ist ja doch etwas schief gelaufen und ich muss eine Nachprüfung machen. Eine Mathenachprüfung wäre echt die Hölle. Eine Freundin von mir kann wegen eben dieses Gedankens, Nachts nicht mehr ruhig schlafen. Grausam! Um mich abzulenken habe ich in den letzten Tagen bei tauschticket.de und amazon ordentlich zugeschlagen: 







Gekauft und ertauscht habe ich mir: die erste Staffel "Veronica Mars", "Not a girl Crossroads" mit Britney Spears (ja, ich mag diesen Film und ja, ich mag ihn auch wenn Britney mitspielt *gg* )sowie die erste Staffel "Grey's Anatomy". Grey's Anatomy bin ich bereits nach einer Folge erlegen und habe die Häfte der Staffel bereits gestern Abend verschlungen ... schade das diese Staffel nur neun Folgen hat und die folge Staffeln sooooo teuer sind. Das ist nicht gut für meinen Kontostand, nein gar nicht gut. 

Dienstag, 2. Juni 2009

Stress.

Im Moment finde ich leider kaum Zeit zum Bloggen. Ich habe zwar nur noch sechs richtige Schultage, muss aber in diesen noch zwei Referate halten. Außerdem arbeiten wir noch an unserer Abizeitung. Wir sind ziemlich spät dran und da die meisten Leute aus meinem Jahrgang sehr unzuverlässig sind, rennen wir ihnen seit Monaten hinterher. Hier fehlt noch ein Einschulungsfoto, da ein akutelles Foto oder bei manchen fehlt sogar alles. 

Eigentlich wollte ich gestern mit dem Lesesommer in meinem Leseclubforum beginnen, leider bin ich dazu noch gar nicht richtig gekommen. Gestern habe ich mich fast den ganzen Tag über damit beschäftigt E-Mails an Mitschüler und Lehrer zu schicken, um endlich die benötigten Unterlagen zu erhalten. Ich habe Steckbriefe abgetippt und Umfragen ausgewertet. Und heute habe ich mir mit meiner Schwester meine zukünftige Berufsschule in Mölln angesehen. Nachmittags waren wir dann noch in einem Möbelgeschäft, um nach einem Sideboard für mein Zimmer zu suchen. Leider sind wir dort nicht wirklich fündig geworden :-( . Trotzdem habe ich es dann heute irgendwie doch nocht geschafft, mein 1. Lesesommerbuch zu beginne. Ich habe zwar nur die ersten fünf Seiten gelesen, aber fünf Seiten sind besser als gar nichts, oder?!


LESESOMMER BUCH 1 
Die souveräne Leserin - Alan Bennett


Kurzbeschreibung: Wer hätte gedacht, dass eine Liebeserklärung an die Queen und die Literatur so gut zusammenpassen? Die Hunde sind schuld. Beim Spaziergang mit der Queen rennen sie los, um den allwöchentlich in einem der Palasthöfe parkenden Bücherbus der Bezirksbibliothek anzukläffen. Ma'am ist zu gut erzogen, um sich nicht bei dem Bibliothekar zu entschuldigen, leiht sich ebenfalls aus Höflichkeit ein Buch aus - und kommt auf den Geschmack.

Die Auswirkungen der majestätischen Leselust sind unvorhersehbar, die Grundfeste des Buckingham Palace werden jedenfalls gehörig durcheinander gewirbelt und für den Leser bleibt kein Auge trocken.

Mittwoch, 22. April 2009

Auf der Suche nach Elena


Joel Haahtela
Sehnsucht nach Elena
Originaltitel: Elena
aus dem Finnischen von Sandra Doyen

ISBN: 978-3492052382 . 152 Seiten 

»Ich weiß fast nichts über sie. Nur ihren Namen. Elena. Ihr Gang ist mir vertraut, die Art, wie sie sich kleidet. Ich habe ihr Gesicht gesehen, das die Welt zu einem besseren Ort macht.« In einem Park sieht er die schöne junge Frau zum ersten Mal. Diese zufällige Begegnung reißt den alten Mann aus seinem einsamen Alltag. Sofort erscheint ihm Elena seltsam vertraut, seine Sehnsucht nach ihr wächst mit jedem Tag. Er möchte ihr nah sein, sie hören und fühlen. Die tief empfundene Zuneigung zu ihr lässt ihn schließlich ungeahnte Kräfte entwickeln: Er tritt eine Reise an, die ihn nicht nur zu Elena ans Meer führt, sondern in seine eigene, schmerzliche Vergangenheit, die das Geheimnis seiner Sehnsucht birgt. (Kurzbeschreibung)
Erster Satz: Gleich kommt sie. 


Auch bei diesem Buch fällt es mir mal wieder wahnsinnig schwer mir eine Meinung zu bilden. Sehnsucht nach Elena vom Finnen Joel Haahtela ist anders. Dieses kleine Buch steckt voller Melancholie und Poesie. Lange Zeit denkt man, dass man mit meinem fanatischen oder besessenen Mann auf der Reise ist, der sein nächstes Opfer verfolgt, doch es kommt ganz anders. Am Ende kann ich verstehen, warum Elena so etwas Besonderes für ihn ist, warum er sie überall hin begleitet, obwohl er sie gar nicht kennt. Besonders unterstützt wurde dieser Eindruck durch die kurze Kapitellänge, die meist nie mehr als zwei Seiten beanspruchtet. Den Namen des Mannes der Sehnsucht nach Elena hat, erfährt der Leser nicht, was auch nicht nötig ist, denn bin ich mir sicher, dass jeder Lesen nach dem Beenden dieses Buches Sehnsucht nach Elena hat und sie gut in den Erzähler hineinversetzen kann.
Ich vergebe:

+ 05, Herzen

Lieblingstellen: 
Regen bringt Menschen einander näher und macht Einsame noch einsamer … [Seite 68]

Die Spielplätze unserer Kindheit waren keine reißenden Flüss, die Kontinente in zwei Hälften teilten - es waren schlammige, erbärmliche Rinnsale, auf denen unsere weißen Schiffchen der Ewigkeit entgegensegelten. [Seite 83]

Alles in der Welt verschwindet, doch nichts wird je vergessen. Deswegen bin ich voller Hoffnung. [Seite 148]