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Dienstag, 26. April 2011

Lebenszeichen.


Es war lange still um meinen Blog, was vorallem daran lag, dass ich in einem Lesetief steckte und wenn man in einem Lesetief steckt und fast gar nicht liest, macht es wenig Sinn einen Bücherblog zu führen.

Seit ungefähr drei Wochen lese ich nun wieder mehr und habe auch wieder lust dazu über meine gelesenen Bücher zu schreiben. Ich freue mich ...

Mittwoch, 14. Juli 2010

Und im Zweifel für dich selbst





Elisabeth Rank
Und im Zweifel für dich selbst
ISBN:
978-3-518-46143-3 . 200 Seiten
erschienen am 22. Februar 2010
http://mevme.com/lizblog (Lisa Ranks Blog)


Inhalt: Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, bricht die Existenz von Lene und Tonia in Stüke. Berlin, Prüfungen, Partys - nichts in ihrem Leben ist bislang besonders schwerwiegend gewesen. Nutze den Tag, war nur ein hübscher Spruch in Schönschrift. Als sie plötzlich mit einem schrecklichen Verlust klarkommen müssen, setzen sie sich ins Auto und fahren los, erst mal nur weg, kreuz und quer durchs sommerlich heiße Mecklenburg, Hauptsache nicht zurück, denn zu Hause wird alles anders sein. Doch am Meer geht es nicht mehr weiter, und Tonia, die Erzählerin, begreift: So sehr man glaubt, die Welt bleibt stehen, es geht immer weiter. Für die anderen, die noch da sind. Für die neue Liebe. Und im Zweifel für sich selbst.

Nach dem Lesen: "Und im Zweifel für dich selbst" war für mich kein Buch, das man einfach so schnell runterlesen kann. Es behandelt ein sehr emotionales Thema, den Tod von Lenes Freund Tim. Daraufhin flieht Lene zusammen mit ihrer Freundin Tonia vorübergehend aus ihrem alten Leben. Die beiden fahren ans Meer. Die Geschichte wird die meiste Zeit über aus der Sicht von Tonia, Lenes Freundin erzählt. Aber auch Lenes Gedanken tauchen auf. Es sind Erinnerungen an bestimmte Dinge oder Situationen, die sie zusammen mit Tim erlebt hat. Diese Stellen stechen durch die kursive Schrift hervor. Besonders gut an diesem Buch hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen, sie beherrscht es wirklich Situationen so detailreich zu beschreiben, dass ich sie vor meinem inneren Auge sehen konnte. Allerdings musste ich manche Stellen auch doppelt lesen, weil man sich beim Lesen sehr auf das geschriebene Wort konzentrieren musste, da man sonst einige Worte überlaß und den Zusammenhang zum Gelesenen nicht mehr herstellen konnte. Lisa Rank hat die Gefühle der beiden Protagonistinnen gut auffangen und darstellen können. Die Situation war nicht weit weg sondern könnte sich auch direkt in meinem Bekanntenkreis abspielen, was ich natürlich niemandem wünschen würde. Das ist das erschreckend Wahre an diesem kleinen, realitischen und zum Nachdenken anregenden Roman, der übrigens auch ein wunderschönes Cover hat.

4,5 / 5 Punkten

Zitate: Du hast angefangen. "Kapstadt" hast du auf ein Post-It geschrieben, es war schon dunkel draußen, deine Finger rochen nach Erdnüssen. Kapstadt hast du mir dann auf die Stirn geklebt mit ein zwei Krümeln zusammen. Ich sollte nicht raten, wer ich bin, ich sollte mitkommen.
"Irgendwann" hast du noch hinterher geschoben, und ich habe dich fragend angesehen, du hast die Hände an der Hose abgeklopft und im Schoß gefaltet, dort, wo die Schienbeine sich im Schneidersitz überkreuzen. Ich hatte keine Ahnung, was auf dem Zettel stand, und trotzdem genickt. Die Tür deines Zimmers stand offen, deine Mitbewohnerin ging durch den Flur, eine Kerze flackerte. Es gab andere Zettel, auf denen steht "Minigolf" oder "ein Bett mit Wänden", und irgendwann landen alle in dem Karton unter meinem Bett. Es gibt zwei Stapel. Die einen sind die Plänen, die anderen sind erledigt. Abgehakt und durchgestrichen. Erlebt, schon Erinnerung, Episoden von uns, Geschichten aus Sommer und Winter und großem Hurra, die ich heraushole und durchblättere, wenn etwas fehlt, wenn etwas komisch ist zwischen uns und ich mich frage, was es ist, das Problem. Der Stapel mit Plänen ist höher. Man vergleicht nicht, sagt Tonia.
Manchmal habe ich Glück, und du machst weiter. Hier und da liegt ein neuer Zettel auf dem richtigen Stapel, wenn ich eine Weile nicht nachgeschaut habe. Ich weiß nicht, wann du sie schreibst, wann dir so was einfällt. Ob du jeden Tag in der Tasche einen Post-It-Block mit dir herumträgst. Ich könnte sie lackieren und das Haus tapezieren, am liebsten würde ich sie manchmal aufessen. Ich versuche nicht oft nachzusehen, um einer Enttäuschung zu entgehen. "Lene, wir haben die Zeit unseres Lebens", sagst du, als würde ich hetzen, und klingst dabei wie ein Groschenroman. Ich frage dann zurück, wie viel die wohl wiegt, die Zeit unseres Lebens, damit ich mir vorstellen kann , wie lang das wohl ist. "Für auf damit", beendest du unser Kräftemessen, eigentlich jedes und ich frage mich selbst, wie viel Zeit vergehen muss, bis ich zur Vernunft komme. Unsere Pläne sind ein Daumenkino. [Seite 80/81]

Nicht viele Leute waren um diese Zeit noch unterwegs, aber langsam kam die Vertrautheit zurück. Es ist seltsam, dass man es nie merkt, wenn jemand die Stadt verlässt oder hinzukommt. Fehlt dann aber einer, der dir nahe steht, macht es etwas aus. Jedes Straßenschild, jede Ecke bekommt eine Konnotation, die Dinge sehen verändert aus, obwohl sie sich nicht einen Zentimeter bewegt haben. Es ist, als sähe man alles ein paar Sekunden lang zum allerersten Mal. Einer weniger. [Seite 173/174]

Montag, 14. Juni 2010

Irgendwie mein Leben





Mila Lippke
Irgendwie mein Leben
ISBN:978-3548281865 . 411 Seiten
erschienen am 15. April 2010

Inhalt: Mara ist überglücklich: Sie ist im neunten Monat schwanger und kann es kaum erwarten, dass ihre Tochter Finja endlich auf die Welt kommt. Wie im Rausch erlebt Mara diese Zeit der freudigen Sehnsucht. Zusammen mit ihrem Mann Klaus unternimmt sie eine letzte romantische Reise nach Paris. Doch nach ihrer Rückkehr erhält Mara bei einer Routineuntersuchung eine Nachricht, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Nach dem Lesen: Mit ihrem Buch "irgendwie mein Leben" hat Mila Lippke ein sehr gefühlvolles und mitreißendes Buch geschrieben. Mara, 29 Jahre und ihr Mann Klaus erwarten ihr erstes Kind - eine Tochter, die Finja heißen soll. Doch plötzlich kurz vor ihrem Geburtstermin stirbt Finja, ohne erklärlichen Grund. Für Mara und Klaus bricht eine Welt zusammen und besonders Mara verkriecht sich mehr und mehr in ihrem Schneckenhaus, während ihr Mann versucht sein Leben so gut es geht weiter zu führen. Durch die Hilfe ihrer Familie, Freunde und eines Hundes geklingt es Mara langsam wieder ins Leben zurück zu finden, Mara und Klaus denke sogar an ein zweites gemeinsames Kind, bis etwas unerwartetes passiert ...
Maras Schicksal hat mich tief berührt, es ist ein Schicksal, das ich niemanden wünschen möchte. "Irgendwie mein Leben" ist ein sehr authentisches und ehrliches Buch, ich glaube kaum, dass jemand in so einer Weise über dieses Thema schreiben könnte, wenn er es nicht selbst erlebt hat - Mila Lippke hat ihre kleine Tochter Gioia verloren. Im Nachwort schreibt die Autorin, dass sie sehr lange gebraucht hat dieses Buch zu schreiben, ich finde es sehr gut und mutig, dass sie sich getraut hat über den Tod ihres Kindes zu schreiben. Und auch den Titel des Buch finde ich sehr passend, da sich das Buch zum größten Teil um das Leben der Protagonistin Mara, nach dem Tod ihrer Tochter dreht und das nun einmal irgendwie ihr Leben sie, so schwer es auch sein mag.

5 / 5 Punkten

Zitate: Als Finja starb, schien die Sonne. Goldgelb wie der Samt, auf den ich eine Hand sticke, die die Wärme der Strahlen einzufangen versucht. Während ich nähe, merke ich, wie sehr sich die Arbeit an der Erinnerungsdecke von den Verschönerungaktionen der Möbel unterscheidet. Sie machen mir Freude, aber das hier mehr. Es geht unter die Haut, dringt bis in mein Innerstes vor. Finjas Tod hat mich und weite Teile meines Lebens verändert, doch die Veränderungen sind noch nicht radikal genug. Wie beim Flicken soll etwas ganz Neues aus dem Alten entstehen. [Seite 349]

Forschern ist es gelungen, bei genveränderten Mäusen gezielt Erinnerungen zu löschen, und sie zeigen sich zuversichtlich, in Zukunft auch bei Menschen Gedächtnisinhalte manipulieren zu können. Wenn sie Finjas Tod in mir löschen würden, wäre das die Heilung meines Schmerzes? Doch auch wenn es gelänge, würde ich es niemals zulassen, denn damit würden auch die Erinnerungen an die Schwangerschaft genommen werden und die Erinnerungen an Finjas Gesicht, an die Wärme ihres Körpers, an den Geruch ihres Köpfchens. Und wer wäre ich ohne diese Erfahrung und den Weg, den ich in diesem Trauerjahr gegangen bin?
Selbst jetzt, mit dem Wissen um den Schmerz, den der Tod meiner Tochter mit sich gebracht hat, würde ich mich noch einmal für eine Schwangerschaft mit ihr entscheiden. Weil sie das Wunderbarste war, was mir jemals passiert ist, meine Finja. [Seite 401]

Zu leben ist wie eine Weile im Meer zu schwimmen. Wenn eine Welle kommt, schiebt sie mich ein Stück nach vorn. Wenn sie geht, zieht es mich wieder etwas zurück. Aber es geht immer weiter vorwärts. [Seite 409]


Donnerstag, 3. Juni 2010

Tag 4 - Dein Hassbuch


Also eigentlich habe ich kein Hassbuch. Bücher die mir absolut nicht gefallen, breche ich ab, sodass sie sich gar nicht zu einem Hassbuch entwickeln könnten. Ich hasse keine Bücher.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Tag 3 - Dein Lieblingsbuch


hmm das ist schwer, ich habe mehrere Lieblingsbücher, denke ich. Auf eins beschränken kann ich mich nicht, es sei denn, DAS Lieblingsbuch begegnet mir irgendwann noch. Aber ich habe auch nichts dagegen, sollte dieses Buch wirklich irgendwann einmal auftauchen =)

Hier meine fünf Lieblingsbücher:









o Die Päpstin von Donna W. Cross
Inhalt: Johanna, ein junges Mädchen mit überragenden Geistesgaben, wächst im Frankreich des 9. Jahrhunderts heran. Aeskulapius, ein Pädagoge aus Byzanz, erkennt Johannas außerordentliche Intelligenz und weist sie in die Lehren der Philosophie und Logik ein. Doch Johanna weiß, daß ihr als Frau die letzten Tore der Weisheit verschlossen bleiben werden. So tritt sie - als Mönch verkleidet - zunächst ins Kloster Fulda ein und macht sich Jahre später auf den Weg nach Rom. Dort gelangt sie als Leibarzt des Papstes innerhalb kurzer Zeit zu großer Berühmtheit. Und schließlich ist sie es selbst, die die Geschicke der katholischen Kirche lenkt: als Papst Johannes Anglicus.

o Die Teerose von Jennifer Donnelly
Inhalt: London 1888, eine Stadt im Aufbruch: Während in den Gassen von Whitechapel das Laster blüht, träumt die siebzehnjährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muß Fiona ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen ...

o Die Bücherdiebin von Markus Zusak
Inhalt: 1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie – und die Menschen aus der Himmelstraße.


o Die einzige Wahrheit von Jodi Picoult
Inhalt:Tiefe Verzweiflung erfaßt die junge Katie. Doch niemandem in der kleinen Amisch-Gemeinde von Lancaster County kann sie ihr Geheimnis anvertrauen. Deshalb betet sie zu Gott, daß das hilflose Bündel vor ihr im Stroh für immer aus ihrem Leben verschwinden möge – und steht wenig später unter Mordverdacht.

o Little Miss Undercover von Lisa Lutz
Inhalt: Isabel Spellman, 28, hat ein großes Problem - ihre Familie. Bei SpellmanInvestigations, dem Detektivbüro ihrer Eltern, für das sie wie fast alle Familienmitglieder arbeitet, wird Privates stets berufsbezogen behandelt. Ihre 14jährige Schwester Rae nennt Rund-um-die-Uhr-Beschattungen ihr liebstes Hobby und das Leben eine wunderbare Aneinanderreihung von Möglichkeiten, die Familie zu erpressen. Der herzensgute Onkel Ray bringt mit Glücksspiel und Alkohol die Ermittlungen durcheinander. Und David, der perfekte Bruder, der das Unternehmen beizeiten verließ, um Anwalt zu werden, mischt sich dennoch überall ein. Als die Eltern Rae beauftragen, Isabel und ihren aktuellen Liebhaber zu beschatten, beschließt sie wutentbrannt, aus dem Familienbusiness auszusteigen - mit unabsehbaren Folgen.


Montag, 17. Mai 2010

Tag 2 - Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst


hmm ... eigentlich entscheide ich immer ziemlich spontan, welches Buch ich als nächtes lesen möchte. Wenn ich mich dann im Vorhinein für ein Buch entscheide, lese ich meist trotzdem ein ganz anderes Buch, weil es mir sehr schwer fällt mich vorher festzulegen. Irgendwie ist das bei mir eine Stimmungssache.
Wenn ich mich aber gerade jetzt für ein Buch entscheiden müsste, dann würde ich wohl Das Herz ihrer Tochter von Jodi Picoult auswählen.


Shay Bourne ist der Mörder von Junes Ehemann Kurt und ihrer Tochter Elizabeth. Elf Jahre später soll er sterben - durch eine tödliche Injektion. Doch ausgerechnet Bourne käme nun als Herzspender für Junes zweite Tochter infrage... Kann Junes größter Feind zum Lebensretter ihrer einzigen Tochter werden?

Sonntag, 16. Mai 2010

Tag 1 - Das Buch, das du zurzeit liest


Gestern Nachmittag habe ich mit Irgendwie mein Leben von Mila Lippke begonnen. In dem Buch geht es um Mara. Mara ist überglücklich: Sie ist im neunten Monat schwanger und kann es kaum erwarten, dass ihre Tochter Finja endlich auf die Welt kommt. Wie im Rausch erlebt Mara diese Zeit der freudigen Sehnsucht. Zusammen mit ihrem Mann Klaus unternimmt sie eine letzte romantische Reise nach Paris. Doch nach ihrer Rückkehr erhält Mara bei einer Routineuntersuchung eine Nachricht, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Ich habe jetzt die ersten 100 von 400 Seiten hinter mir und musste schon ein paar mal kräftig schlucken. Im Nachwort schreibt Mila Lippke, die die Situation im Buch selbst erfahren musste, dass sie sehr lange gebraucht hat um dieses Buch zu schreiben. Ich kann es verstehen - es geht mir wirklich sehr nahe.

31 Tage 31 Bücher


Seit einige Tagen ist diese Aktion auf diversen Bücherblogs zu finden. Es geht darum an 31 Tagen jeden Tag ein Buch vorzustellen, das man z.B. gerade liest oder an einer bestimmten Stelle im meinem Regal steht. Nach langem hin und her Überlegen, habe ich mich nun doch dazu entschieden mitzumachen. Hier ist die Liste, die ich in den nächsten 31 Tagen brav versuchen werde, abzuarbeiten:

Tag 1 - Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 - Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 - Dein Lieblingsbuch
Tag 4 - Dein Hassbuch
Tag 5 - Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 - Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 - Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 - Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 - Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 - Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin
Tag 11 - Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 - Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
Tag 13 - Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst !–more–>
Tag 14 - Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 - Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 - Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 - Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 - Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 - Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 - Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 - Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 - Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 - Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 - Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 - Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 - Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 - Ein Buch, dessen Hauptperson dein “Ideal” ist
Tag 28 - Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 - Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Tag 30 - Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 31 - Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Vielleicht ist es auch eine gute Gelegenheit, endlich mal wieder auf meinem Blog aktiv zu werden ;-)


Dienstag, 10. November 2009


I need another story

Something to get off my chest
My life gets kind of boring


Bitte nicht wundern, in den letzten Wochen habe ich einfach kaum Zeit für meinen Blog gefunden ... aber ich bin noch da. Sonntag Nacht habe ich "Die Spy Girls" von Lisa Lutz zuende gelesen, die Rezesion dazu wird in den nächsten Tagen kommen. Ansonsten geht es mir eigentlich ganz gut. Nach einigen anstregenden Wochen mit vielen Arbeiten, kehrt nun endlich wieder etwas Ruhe in meinen Schulalltag ein und ich finde wieder etwas mehr Zeit für mich und eben auch mehr Zeit zum Lesen. Ich liebe es ja bei schlechtem Herbstwetter im Bett zu liegen, wenn der Regen an die Fenster schlägt und die bunten Blätter durch die Luft wirbeln und einfach zu lesen. Ach ja, ein heißer Cappuchino sollte auch nicht fehlen =)


Ich lese gerade


Schneeland - Elisabeth Rynell



Kurzbeschreibung:
Der einsame schwedische Norden mitten im Winter. Eine Frau wandert durch die raue Landschaft. Sie hat gerade ihren Mann verloren und fühlt sich vom Leben abgetrennt. Zufällig stößt sie auf einen abgelegenen Hof und entdeckt dort, schon vom Schnee verweht, eine tote Frau am Brunnen. Fasziniert spürt sie deren Schicksal nach, findet Parallelen zu ihrem eigenen Leben und stößt auf eine ungewöhnliche Liebe. Nicht nur in Schweden, auch in Deutschland hat Elisabeth Rynells großer Liebesroman die Menschen berührt und die Presse zu ungewöhnlichem Lobpreis bewogen.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Ich lese gerade

Die Spy Girls: Familie Spellman ermittelt - Lisa Lutz




Kurzbeschreibung: Die liebenswert schrägen Spellmans betreiben ein Familienbusiness der besonderen Art: eine Privatdetektei. Ihr Handwerk beherrschen sie perfekt - beim Beschatten und Ausspionieren macht ihnen keiner etwas vor. In die Nachbarschaft der Spellmans zieht ein attraktiver Unbekannter, der Isabel sofort ins Auge sticht. Seine Gärtnerleidenschaft erweckt jedoch das Misstrauen der jungen Detektivin. Vier Verhaftungen später - »Betriebsunfälle«, wie sie es nennt - ist Izzy nicht schlauer, aber umso wilder entschlossen, sein Geheimnis zu lüften. Als wenn sie keine anderen Sorgen hätte: Ihr Vater hält die Familie mit einer verspäteten Midlife-Crisis auf Trab, während die Mutter fremden Motorrädern die Reifen aufschlitzt. Auch die kleine Schwester Rae verhält sich eigenartig, sie über fährt »aus Versehen« ihren neuen besten Freund, Inspektor Henry Stone. Viele Verwicklungen und Rätsel umgeben Isabel, doch dank ihrer geschärften Ermittlersinne gelingt es ihr auf recht unkonventionellen Wegen, Licht ins Dunkel zu bringen.

Montag, 14. September 2009

Ich lese gerade


Stadt der Diebe - David Benioff


Kurzbeschreibung: Leningrad im Januar 1942: Weil er während der nächtlichen Ausgangssperre die Leiche eines deutschen Soldaten nach Essbarem durchsucht hat, wird der 17-jährige Lew sofort verhaftet - auf Plündern steht die Todesstrafe. Nach endlosen Stunden in einer kargen Gefängniszelle wird er allerdings nicht aufs Schafott, sondern zusammen mit seinem Mithäftling Kolja vor den Geheimdienstchef der Stadt geführt. Der stellt die beiden vor eine schier unlösbare Aufgabe - im Tausch gegen ihr Leben sollen sie innerhalb von sechs Tagen im ausgehungerten Leningrad zwölf Eier für die Hochzeitstorte seiner Tochter auftreiben.Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der den schüchternen, introvertierten Lew schicksalhaft an Kolja schweißt - einen schlitzohrigen, charmanten Frauenhelden und notorischen Lügner, der ihm ständig schmerzhaft bewusst macht, dass er selbst so gar nicht zum Abenteurer taugt. Als die beiden die Hoffnung, in Leningrad Eier zu finden, aufgeben müssen, fasst Kolja einen aberwitzigen Plan: Er will sich mit Lew zu einer Geflügelfarm jenseits der feindlichen Linien durchschlagen, in ein Dorf südlich von Leningrad. Ein selbstmörderisches Unterfangen, wären da nicht Koljas Kaltschnäuzigkeit, eine unerschrockene Partisanin namens Vika und Lews Schachtalent ...

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In den nächsten vier Tagen bin ich leider nicht da, denn ich fahre ab heute mit meiner neuen Klasse auf Kennlernfahrt - scheinbar ist das während der Erzieher-Ausbildung normal. Wir fahren in ein kleines abgeschiedenes Haus und werden dort verstärkt Biografisches-Arbeiten lernen und erfahren.

+

Freitag, 31. Juli 2009

Ich lese gerade

All you can read: Bücher die ich kaufe, Bücher die ich lese
- Nick Hornby




Kurzbeschreibung: Man muss sich den Leser als glücklichen Menschen vorstellen »Was stellt für jemanden, der berufstätig ist, Kinder hat und auch noch fernsieht, ein ... ähem ... normales Lesepensum dar?« Fragt Nick Hornby: Autor, Vater und an weitaus mehr interessiert als dem täglichen Fernsehprogramm. Machen wir uns nichts vor: Das Buch buhlt um unsere Aufmerksamkeit und hat dabei starke Gegner. Wir müssen uns immer häufiger zwischen Playstation, CD-Player, Kino, Fußballstadion und Literatur entscheiden. Müssen unsere Körper fit halten. Und die Menschen, mit denen wir unser Leben teilen, wollen unterhalten, umsorgt und ernährt sein. Sorgen, die auch ein Autor kennt, wenn er, wie Nick Hornby, mitten im Leben steht. Er hat keine Zeit, sich vorschreiben zu lassen, was er lesen muss, denn jedes Muss verleitet zum Griff nach der Fernbedienung. Stattdessen schreibt er mitreißend über Literatur, die sein Leben bereichert und verändert hat, und über den Spaß, den Lesen machen kann. Und plötzlich wissen wir, was wir sofort lesen und was wir lieber lassen wollen - und welches Glück es bedeutet, zu lesen, worauf man Lust hat.

Sonntag, 19. Juli 2009

Ich lese gerade

Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher


Kurzbeschreibung: Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Dienstag, 16. Juni 2009

Ich lese gerade

Die Selbstmord-Schwestern - Jeffrey Eugenides


Kurzbeschreibung:

Im Vorstadthaus der Familie Lisbon leben fünf schöne Töchter: die gescheite Therese, die pingelige Mary, die asketische Bonnie, die scharfe Lux und die blasse, lammfromme Cecilia. Als sich die jüngste von ihnen aus dem Fenster stürzt, beginnt das "Jahr der Selbstmorde", das alle Beteiligten und Beobachter für immer verändern wird. Schaurig-ironisch und zärtlich zugleich zeichnet der Pulitzer-Preisträger das Porträt einer Jugend, die ihre Unschuld verloren hat.

Freitag, 5. Juni 2009

Tauschticket, der größte Feind meines SuB's

Meinen bisher letzten Buch-Tausch habe ich am 16. April abgeschlossen. Bis Montag war das auch wirklich meine letzte Buchanforderung ... aber wie gesagt, dann kam Montag. Am Montag hat irgend so ein Trottel die erste Verliebt-in-Berlin- Box angefordert und ich hatte plötzlich nach über einen Monat Abstinenz wieder Tickets. Und dann zwei Tage später ging es weiter, ganz einfach so wurden wieder zwei Bücher angefordert und ich hatte nun massig Tickets zur Verfügung. Sieben Stück an der Zahl. Sieben Tickets sind ziemlich viel (jedenfalls für mich!). Mit sieben Tickets kann man eine Menge anstellen. 
... und das habe ich auch getan :) Von drei der sieben Tickets habe ich drei Bücher angefordert, dass eine ist heute sogar schon angekommen. Das zweite Buch ist schon bestätigt worden und bei dem dritten Buch warte ich seit gestern Abend auf eine Bestätigung. Jetzt habe 3 bzw schon 2 neue Bücher für meine SuB, der in letzter Zeit kaum schrumpfen konnte, weil ich soviel zu tun hatte und keine Zeit zum Lesen gefunden habe. In den nächsten Wochen bis zu meinem Geburtstag wird sich das auch nicht ändern können, weil ich nächste Woche, die übrigens meine letzte Schulwoche ist ;-), sehr viel zu tun ist und in der Woche danach muss ich mich für die mündliche Prüfung um meinen Geburtstag, wieder eine Woche später, vorbereiten und danach mache ich drei Wochen Praktikum im Kindergarten. Die Chancen auf einen schrumpfenden SuB stehen also ziemlich schlecht, besonders in der Hinsicht, dass ich noch über 4 Tickets von Tauschticket verfüge und auch noch Geburtstag habe. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt. 

Dienstag, 2. Juni 2009

Stress.

Im Moment finde ich leider kaum Zeit zum Bloggen. Ich habe zwar nur noch sechs richtige Schultage, muss aber in diesen noch zwei Referate halten. Außerdem arbeiten wir noch an unserer Abizeitung. Wir sind ziemlich spät dran und da die meisten Leute aus meinem Jahrgang sehr unzuverlässig sind, rennen wir ihnen seit Monaten hinterher. Hier fehlt noch ein Einschulungsfoto, da ein akutelles Foto oder bei manchen fehlt sogar alles. 

Eigentlich wollte ich gestern mit dem Lesesommer in meinem Leseclubforum beginnen, leider bin ich dazu noch gar nicht richtig gekommen. Gestern habe ich mich fast den ganzen Tag über damit beschäftigt E-Mails an Mitschüler und Lehrer zu schicken, um endlich die benötigten Unterlagen zu erhalten. Ich habe Steckbriefe abgetippt und Umfragen ausgewertet. Und heute habe ich mir mit meiner Schwester meine zukünftige Berufsschule in Mölln angesehen. Nachmittags waren wir dann noch in einem Möbelgeschäft, um nach einem Sideboard für mein Zimmer zu suchen. Leider sind wir dort nicht wirklich fündig geworden :-( . Trotzdem habe ich es dann heute irgendwie doch nocht geschafft, mein 1. Lesesommerbuch zu beginne. Ich habe zwar nur die ersten fünf Seiten gelesen, aber fünf Seiten sind besser als gar nichts, oder?!


LESESOMMER BUCH 1 
Die souveräne Leserin - Alan Bennett


Kurzbeschreibung: Wer hätte gedacht, dass eine Liebeserklärung an die Queen und die Literatur so gut zusammenpassen? Die Hunde sind schuld. Beim Spaziergang mit der Queen rennen sie los, um den allwöchentlich in einem der Palasthöfe parkenden Bücherbus der Bezirksbibliothek anzukläffen. Ma'am ist zu gut erzogen, um sich nicht bei dem Bibliothekar zu entschuldigen, leiht sich ebenfalls aus Höflichkeit ein Buch aus - und kommt auf den Geschmack.

Die Auswirkungen der majestätischen Leselust sind unvorhersehbar, die Grundfeste des Buckingham Palace werden jedenfalls gehörig durcheinander gewirbelt und für den Leser bleibt kein Auge trocken.

Montag, 25. Mai 2009

I'm just a little girl lost in the moment



Heute war ich kurz in der Stadt und habe meinem Lieblingsbuchladen einen Besuch abgestattet. Und als ich dann da war, habe ich nicht schlecht gestaunt. Es gab dort einen Tisch mit Büchern von Paperblanks zu 50% reduziert!!! Da musste ich natürlich sofort zuschlagen und momentan überlege ich gerade, ob ich morgen noch einmal hinfahren soll. Für das Notizbuch mit dem Hund habe ich nur 7,49 € bezahlt, statt knappe 15 €. Außerdem habe ich mir noch zwei auch zu 50% reduzierte Lesezeichen und ein Pippi Langstrumpf Radiergummi gekauft. Auf dem Foto könnt ihr außerdem noch ein Buch von Nick Hornby erkennen, es heißt: All you can read: Bücher, die ich kaufe - Bücher, die ich lese. Ich habe es mir für den Lesesommer in einem kleinen Bücherleseclub gekauft. Jetzt werde ich auch gleich in mein Bett verschwinden und noch ein wenig Lesen. Schlafen können werde ich wohl nicht so schnell, morgen muss ich noch ein ziemlich wichtiges Referat in Mathe über den Rechenschieber halten, das fast 100% meiner Halbjahresnote ausmachen wird. *hilfe* 

Samstag, 23. Mai 2009

schön ordentlich

In den letzten Tagen habe ich viel Zeit damit verbracht aufzuräumen. An manchen Tagen liebe ich es aufzuräumen. Ich glaube ich bin wirklich die einzige Person in meiner Familie und meinem Freundeskreis, die es mag aufzuräumen. Immer wenn ich das erzähle werde ich ungläubig angeguckt und gefragt: "Was du magst es aufzuräumen???" Ja, ich mag es!!! (Aber auch nicht immer *gg*) Während des Aufräumens musste ich dann feststellen, dass viel zu viele Bücher in meinem Zimmer rumfliegen und auch viel zu viele Bücher auf meinem SuB liegen, die ich seit vielen Monaten nicht mehr angeguckt habe. Ingesamt habe ich 8 Bücher von meinem SuB und aus meinen Bücherregalen verbannt. Wenn ihr mögt könnt ihr hier gerne nachsehen, um welche acht Bücher es sich handelt. Ich habe sie bei Tauschticket.de ins Netz gestellt. Seit ich auch Litauen zurück gekommen bin, sind nämlich schon wieder zwei neue Bücher in meinen Besitz übergegangen. (Dazu aber später mehr.) Und damit ihr meine Bücherregale auch mal sehen könnt, habe ich sie für euch fotografiert. Es sind eigentlich keine richtigen Regale, sondern nur einzelne Bretter, die mit der Wand verdübelt sind. Eigentlich hätte ich noch ein Brett über, aber ich weiß nicht genau, wo ich es befestigen sollte. Gott sei Dank bekomme ich zum Geburtstag ein Sideboard und habe dann somit wieder etwas mehr Platz für neue Bücher. =)









meine Schätze in voller Pracht. (Aber eigentlich besitze ich im Gegensatz zu anderen gar nicht so viele Bücher)

Donnerstag, 7. Mai 2009

Meine Mitreisenden.

Morgen Abend 22 Uhr geht es los nach Klaipeda, Litauen. Und das hier werden meine Begleiter sein:



Abbitte - Ian McEwan

Mieses Karma - David Safier

Die Wahrheit der letzten Stunde - Jodi Picoult

Kloster Northanger - Jane Austen 

Da wir insgesamt gute 42 Stunden lang auf dem Schiff sein werden und wir dort nicht all zu viel machen können, habe ich beschlossen die freie Zeit mit Lesen zu verbringen. Und da ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte, habe ich mich schlussendlich für vier völlig verschiedene Bücher entschieden: einem lustigen Buch (Mieses Karma), einem Roman meiner Lieblingsautorin (Jodi Picoult), einem Klassiker (Kloster Northanger) und einem Buch das ich unbedingt lesen will (Abbitte). Ich bin auch gespannt darauf, mit wievielen gelesenen Büchern ich wieder nach Hause kommen werde, mehrere gelesene Bücher würden meinem SuB sichtlich gut tun. 

Diese Fahrt nach Litauen wird die letzte Fahrt in meiner 13jährigen Schulzeit sein und ehrlich gesagt habe ich nicht besonders viel Lust darauf. Zwar hat sich meine Austauschpatnerin Vilja endlich bei mir gemeldet, aber als die Litauen im September hier bei uns in Lübeck waren, haben sie keinen besonders guten Eindruck hinterlassen. Trotzdem bin ich irgendwie auf das Land und die Menschen in Litauen gespannt. 

Jetzt muss ich aber langsam wirklich anfangen zu lernen, denn Morgen schreibe ich meine allerletzte Klausur in Bio, wo ich Mitte Juni auch mündlich geprüft werde. Das momentane Thema liegt mir leider gar nicht: Nerven, Nervenzellen, Ruhe- und Aktionspotential und Nervengifte. Wenn ich damit fertig bin, dann werde ich morgen zur Feier des Tages meiner Lieblingsbuchhandlung einen Besuch abstatten. *gg*